Fernstudienakademie
Dr. Gereon Franken &
Anne Oppermann GbR
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Die Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt haben sich in den letzten Jahren entscheidend geändert: Niemand kann mehr davon ausgehen, dass er den Job, den er nach der Ausbildung bekommen hat, ein Leben lang ausüben wird.
Patchwork-Lebensläufe sind inzwischen der Normalfall: Die Menschen wechseln im Laufe ihrer Berufstätigkeit nicht nur mehrmals den Arbeitgeber, sondern sie wechseln häufig sogar gleich den ganzen Beruf.
In dieser Lage kommt es auf Ihre Beschäftigungsfähigkeit an: Employability bedeutet, dass Sie für Ihren (neuen) Arbeitgeber „employable“, also beschäftigungsfähig sind.
Irgendwann werden die Kinder größer und sind in der Kita oder in der Schule. Bei vielen kommt nun der Gedanke: Jetzt will ich beruflich wieder voll durchstarten! Sie beginnen voll Elan, studieren Stellenanzeigen und schreiben Bewerbungen. Nach kurzer Zeit merken sie jedoch, dass es gar nicht so einfach ist, wieder einen Job zu bekommen.
Als Eltern haben sie eine ganze Menge geleistet, was doch eigentlich im Job etwas wert sein müsste – so sollte man meinen ...
Mancher, der den eigenen Chef auf qualifizierende Weiterbildung ansprach, hat schon eine gehörige Überraschung erlebt:
„Suchen Sie eine neue Stelle und wollen sich auf unsere Kosten dafür qualifizieren?“ oder „Sie sind doch eingestellt worden und kommen mit Ihren Aufgaben gut zurecht, oder?“
Irritiert fangen Sie an zu überlegen: „Muss Weiterbildung wirklich sein? Soll ich es vielleicht besser lassen? Oder soll ich es einfach machen...?“
Das ganz normale Babychaos schafft man – auch wenn es oftmals ganz schön anstrengend ist. Warum also nicht eine Weiterbildung in Erwägung ziehen, um an der eigenen Employability zu arbeiten?
Dabei stellt sich natürlich die Frage, welche Weiterbildung zu einem passt. Bevor man wild drauf los lernt, sollte man sich deshalb ein paar Gedanken machen ...
Wozu brauchen Selbständige eigentlich Weiterbildungen? Sie haben doch gar keinen Chef mehr, den sie mit ihren Zertifikaten beeindrucken könnten!
Trotzdem bilden sich auch viele Selbständige ständig weiter – warum eigentlich?