Fernstudienakademie
Dr. Gereon Franken &
Anne Oppermann GbR
Mindener Straße 28
48145 Münster
T | 02 51 / 2 840 820
F | 02 51 / 67 498 497
Im Rahmen von Veränderungsprozessen, etwa in Behörden und Unternehmen, wird oftmals die Hilfe eines externen Beraters, eines sog. Changemanagers, hinzugezogen. Changemanager sehen sich in ihrer Arbeit als Begleiter und „Trainer“, die sowohl dem Einzelnen als auch dem Unternehmen als Ganzem dabei helfen wollen, im neuen Alltag anzukommen.
Bis dahin ist oftmals ein weiter Weg zurückzulegen. Denn auch große Veränderungen geschehen nicht „in einem Rutsch“, sondern bestehen aus vielen kleinen Schritten.
Die Arbeit eines Change-Managers lässt sich in sechs Etappen einteilen:
In vielen Unternehmen und Behörden ist es nicht anders als im Privatleben: Wir verschließen möglichst lange die Augen davor, dass sich etwas ändern muss. Es „läuft“ doch eigentlich gar nicht so schlecht; eine wie auch immer geartete Veränderung würde doch nur Stress bringen.
Dabei werden negative Aspekte gerne übersehen:
Erst wenn allen klar wird, dass Veränderungen unausweichlich sind, kann es wieder bergauf gehen.
Ein Changemanager muss sich genau überlegen, wer für sein Change-Projekt wirklich wichtig ist:
Im Rahmen des Changemanagement muss eine Vision entstehen, wie der Alltag nach dem Changeprojekt denn eigentlich aussehen soll:
Damit wirklich alle an einem Strang ziehen, ist es wichtig, die Ziele bekannt zu machen. Natürlich müssen alle Beteiligten ebenfalls die Möglichkeit haben, ihre Sicht der Dinge kund zu tun und ihre Wünsche und Bedürfnisse zu formulieren. Wichtige Informationskanäle könnten z.B. sein:
Dies ist sicherlich die wichtigste Phase des Changemanagements: Hier wird das neue Vorgehen erklärt, bislang Unbekanntes erprobt und gemeinsam mit allen Beteiligten eingeübt – bis sich nach und nach der Berufsalltag eines Jeden tatsächlich verändert.
Wichtig ist dabei, dass allen klar ist, welchen Nutzen sie eigentlich persönlich von dem aktuellen Wandel haben. Nur wer sich Vorteile verspricht, ist dazu geneigt, sein Verhalten tatsächlich zu ändern.
Dies klappt um so besser, wenn die Veränderungen Schritt für Schritt passieren und so auch kleine Erfolge sichtbar sind.
Die Arbeit eines Changemanagers hört jetzt noch lange nicht auf, denn es muss ja sichergestellt werden, dass der Wandel tatsächlich Bestand hat.
Damit das gelingt, gibt es verschiedene Vorgehensweisen, so z.B.:
Wichtig ist, dass allen Beteiligten klar ist und auch möglichst alle davon überzeugt sind, dass es mit dem „neuen“ Verhalten tatsächlich „besser“ klappt, dass das eigene Unternehmen vielleicht auf dem Markt nur so konkurrenzfähig bleibt und sich den sich verändernden Marktbedürfnissen erfolgreich anpasst.
Mehr zum Thema Changemanagement finden Sie in unserem Fernkurs „Stadtmarketing-Fachkraft“.