Fernstudienakademie
Dr. Gereon Franken &
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Dieses Buch liest sich wunderbar. Thomas Ramge, ein junger Journalist, der u.a. für brand eins schreibt und schon für sein Buch über die Flicks den Wirtschaftsbuchpreis 2004 bekam, schreibt so angenehm lesbar, in lockerem Tonfall, ohne jemals banal zu werden. In der Ego-Gesellschaft beschreibt er, wie sich das Verhalten von Unternehmen in Bezug auf ihre Spenden-, Sponsoring- und vor allem Stiftungstätigkeit hin wandelt. Außerdem geht er auf ehrenamtliche Tätigkeiten ein, die viele Bürger leisten und die meist zu wenig Anerkennung dafür gekommen. Mühelos arbeitet Ramge statistische Daten und Ergebnisse von Untersuchungen ein.
Dieses Buch bringt romantische Gefühle zum Vorschein. Er schildert ja nicht nur das private Engagement von Menschen für das Ehrenamt, sondern vor allem auch die Initiativen von Firmen und Prominenten über Stiftungen etc. Es war für mich eine Wohltat zu lesen, dass die Welt vielleicht doch nicht so schlecht ist, wie man oft denkt. Da ich selbst seit vielen Jahren immer irgendwelche Ehrenämter übernommen haben, angefangen vom Kuchen backen für den Kindergarten bis zur Gemeindezeitung schreiben und Stadtmarketingaktivitäten, fühlte ich mich auch selbst ein bisschen „geehrt“, dass es sich doch lohnt, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Zudem schreibt Thomas Ramge wirklich gigantisch gut.
Das Buch stimmt optimistisch und macht gute Laune. www.thomasramge.de.
Ulrike Oertel (www.messe-event-schmiede.de)
Ramge, Thomas: Nach der Ego-Gesellschaft. Wer gibt, gewinnt – Die neue Kultur der Großzügigkeit. München 2006.