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Muss Weiterbildung sein?   Weiterbildung muss sein!

Wenn man Stellenanzeigen von Unternehmen sieht, denkt man als stellensuchender Leser ja häufig, da werde die Eier legende Wollmilchsau gesucht. Und diese tollen Kenntnisse seien Standard bei den Mitarbeiterqualifikationen im Unternehmen.

 

Gesucht: die Eier legende Wollmilchsau

Wer nun selbstkritisch die eigenen Kenntnisse und Qualifikationen prüft, kommt schnell auf die Idee: „Da fehlt was! Da muss noch was dazu!" Denn entweder kann man Eier legen, Milch geben, Wolle wachsen lassen oder man ist die gut verwertbare Sau ... aber alles zusammen? No way!!

Doch mancher, der daraufhin den eigenen Chef auf qualifizierende Weiterbildung ansprach, hat schon eine gehörige Überraschung erlebt:

 

Überraschung!

„Suchen Sie eine neue Stelle und wollen sich auf unsere Kosten dafür qualifizieren?“ „Sie sind doch eingestellt worden und kommen mit Ihren Aufgaben gut zurecht, oder?“ „Ach Gott, da würden Sie ja X Tage ausfallen. Sie wissen doch selbst, wie viel zu tun ist.“ Irritiert durch diese Reaktionen fangen Sie an zu überlegen: „Muss Weiterbildung wirklich sein? Soll ich es vielleicht besser lassen? Oder soll ich es einfach machen, wenn ich Lust darauf habe? Und am besten nicht darüber sprechen?“

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Vorgesetzte und Kollegen sind nicht unbedingt begeistert.

Warum reagieren Vorgesetzte so? Warum sind Kollegen nicht unbedingt begeistert, wenn sie von solchen Vorhaben hören? Warum, verflixt noch mal, könnte man fast das Gefühl bekommen, man müsse sich für solche Pläne rechtfertigen? Meine Meinung: Allzu Menschliches bricht sich da Bahn!

 

Auf zu neuen Ufern?

Dahinter steckt die Sorge, dass der Mitarbeiter das ursprüngliche Arbeitsgebiet, für das man als Vorgesetzter verantwortlich ist, nicht mehr als gut genug empfindet, dass er nach der Fortbildung mehr Geld will, dass er „schwieriger zu führen“ ist, weil er auf einmal meint, etwas „Besseres“ geworden zu sein, dass er ein verändertes Aufgabengebiet haben will, das man ihm als Vorgesetzter nicht bieten kann ... letztendlich, dass der Mitarbeiter dabei ist, sich zu neuen Ufern (sprich: zu einer neuen Arbeitsstelle) aufzumachen. Denn sich weiterzubilden, das tun ja in der Regel nur die Guten, die Engagierten, die Fleißigen. Und die Kollegen? Die erinnert man mit der Verwirklichung der Weiterbildungspläne u.U. an deren eigenen inneren Schweinhund, der einen ins Café und vor den Fernseher zieht anstatt ins Seminar und an die Bücher.

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Die Alternative: ein Fernstudium!

Gut, dass es da die Möglichkeit eines Fernstudiums gibt. Man muss – beispielsweise – nicht darüber sprechen, wenn man das Thema bei den Kollegen und Vorgesetzten nicht breittreten will. Man kann im Geheimen arbeiten und erst zum Schluss das qualifizierende Zertifikat vorweisen. Wenn man auf wohlgemeinte, aber stressige Fragen nach der Belastung und den Lernfortschritten nicht antworten muss, setzt man sich auch nicht unter Erfolgsdruck (gerade bei längerfristigen Fortbildungen). Man kann sich die Zeit besser einteilen als bei Präsenzfortbildungen.

 

Freiheit, die eigenen Chancen zu verbessern

Es mag sein, dass es dabei auch ein paar Probleme gibt, z.B. die Sache mit der Selbstdisziplin. Aber dafür gewinnt man die Freiheit, die eigenen beruflichen Ziele zu verfolgen und seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Immer und überall ... auch wenn man das Pech hat, im Job lauter Bildungsmuffel um sich herum zu haben!

 

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