Weiterbildung für Selbständige
Mein Gemüsehändler hat das Profil eines Selbständigen einmal ganz überzeugend auf den Punkt gebracht: Seiner Meinung kommt Selbständigkeit von „selbst“ und „ständig“ – und damit hat er zweifellos Recht!
Selbständig = „selbst“ und „ständig“
Wer schon einmal als Freiberufler bzw. Selbständiger tätig war, wird dies sicherlich unterschreiben können
- Selbständige arbeiten – gerade in der Gründungsphase – fast immer „selbst“ d.h. ohne weitere Mitarbeiter, vor allem um Kosten zu sparen.
- Selbständige arbeiten „ständig“ und so lange, bis der Kundenauftrag termingerecht erfüllt ist – ganz gleich, ob das Wochenende naht oder bei anderen der Feierabend eingeläutet wird.
Vorteile dieser Arbeitsform
Auch wenn sich das nicht für jeden gleichermaßen verlockend anhört, so hat diese Form der Arbeit doch auch eine ganze Menge Vorteile zu bieten:
- Man kann sich die Arbeitszeit meist erheblich freier einteilen, als dies bei Angestellten der Fall ist.
- Man wirtschaftet in die eigene Tasche.
- Alle unternehmerischen Entscheidungen kann man alleine treffen, denn es gibt keinen Chef mehr, der über einem steht!
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Weiterbildung – auch für Selbständige ein Muss?
Hier stellt sich nun die Frage: Wozu brauchen Selbständige eigentlich Weiterbildungen? Sie haben doch gar keinen Chef mehr, den sie mit ihren Zertifikaten beeindrucken könnten.
Trotzdem bilden sich auch viele Selbständige ständig weiter – warum eigentlich?
- Nur wer über bestimmte Zertifikate verfügt, kann sich bei den Kunden im Vergleich mit der schlechter ausgebildeten Konkurrenz behaupten.
- Eine entsprechende Berufsbezeichnung auf der Visitenkarte ist da oft bares Geld wert!
- In manchen Branchen bestätigt eine anerkannte Ausbildung ein besonderes Maß an Seriosität.
- Die Betätigungsfelder eines Selbständigen können sich im Wandel der Zeit verändern: Vielleicht braucht er irgendwann mehr als nur betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse oder möchte sein Unternehmen im Rahmen von professionellen PR-Aktionen in den Medien präsentieren. (Fernkurs PR)
- Wer irgendwann vielleicht doch wieder ins Angestelltendasein zurück möchte, muss durch entsprechende Zertifikate nachweisen können, dass er inhaltlich up-to-date ist.
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Fernunterricht – gerade auch für Selbständige geeignet
Fernunterricht ist eine Weiterbildungsform, die für Selbständige besonders geeignet ist:
- Selbständige haben nicht die Zeit, zu festen Terminen an einem Präsenzseminar teilzunehmen; sie schätzen deshalb die freie Zeiteinteilung beim Fernunterricht.
- Selbständige sind oftmals so motiviert, dass sie ihren Lehrgang sehr schnell zum Abschluss bringen wollen – manchmal weit vor Abschluss der Regelstudienzeit.
- Selbständige sind daran gewöhnt, mehr oder weniger alleine zu arbeiten – und zu lernen; eine feste Seminargruppe wird von manchen als störend empfunden.
- Selbständige wollen ihr Wissen möglichst kompakt präsentiert bekommen; sie verlangen gut zusammengestelltes und prägnantes Lernmaterial.
- Sie wollen modular lernen; sie wollen sich aussuchen, welches Wissen sie gerade im Moment benötigen.
Wenn man zwischen „selbst“ und „ständig“ noch Zeit für eine Weiterbildung finden will, stellt ein Fernkurs die erste Wahl dar!
Nähere Informationen zur Lernform Fernunterricht finden Sie auch in unserem Ratgeberbuch „Fit für den Fernunterricht“.
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